Freitag, 31. Dezember 2004
ins Jahr 2005 wünsche ich allen Besuchern und Schaulustigen, die ich vor dem Jahreswechsel nicht mehr persönlich sehen werde.
Zu finden sind wir an der Wasserwacht in Ammerland, telefonisch bin ich ein paar Tage nicht erreichbar, da ich gerade meinen Anbieter wechsle und die Nummer wohl nicht gleich funktionieren wird. Ansonsten hört man sich spätestens nächstes Jahr wieder
Feiert schön und rutscht gut in 2005!!
Freitag, 24. Dezember 2004
möchte ich Euch allen ein frohes und schönes Weihnachtsfest wünschen. Ich hoffe, ihr habt einen wunderbaren Tag!
Ja, Weihnachten macht sentimental. Ich liebe diese Jahreszeit. Man kann ein bisschen das Tempo herausnehmen, ein wenig relaxter an das Leben herangehen, sich entweder auf Familientreffen freuen oder sich überlegen, wie man trotz Unlust Spaß an sowas hat.
Ach ja, ich wünsche mir natürlich was - von euch  Ich werde heute kaum online sein - so wie wahrscheinlich der größte Teil von euch. Ich würde mich aber über Geschichten über euren Weihnachtstag, Fotos etc freuen - sei es in den Kommentaren oder per Mail (jorma at calloon dot de). Warum? Einfach weil ich neugierig bin. Und nein, muss nichts besonderes sein.
Montag, 20. Dezember 2004
Nachdem danach verlangt wurde, habe ich hier eine kleine Geschichte ausgegraben. Nehmt sie euch zu Herzen und feiert ein besinnliches Fest.
Vor über 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O'Hanlon aus New York an die Tageszeitung "Sun" folgenden Brief:
Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der "Sun" steht, ist immer wahr. Bitte, sagen sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?
Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete, und zwar auf der Titelseite der "Sun":
Liebe Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Viriginia, es gibt einen Weihnachtsmann.
Es gibt ihn so gewiss wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann. Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.
All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst. Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.
Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreissen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. "Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachstmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er dasein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.
Frohe Weihnacht, Virginia.
Dein Francis P. Church
Der Briefwechsel zwischen Virginia O'Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert bis zur Einstellung der "Sun" 1950 alle Jahre zur Weihnachtszeit auf der Titelseite abgedruckt.
Steht ein kleines Mädchen mit seinem neuen Mountainbike an der Ampel.
Kommt ein Polizist auf einem Pferd angeritten und fragt: "Na, mein Mädchen, hast du das Fahrrad vom Christkind bekommen?"
Antwortet das Mädchen: "Ja, hab ich!"
Sagt der Polizist: "Sorry, aber ich muss dir leider 20 Euro abnehmen. Sag dem Christkind nächstes Jahr, es soll dir ein Bike mit Reflektoren schenken, okay?"
Fragt das Mädchen: "Haben Sie das Pferd auch vom Christkind bekommen?"
Der Polizist überlegt kurz und nickt dann.
Meint das Mädchen: "Na, dann sagen Sie dem Christkind nächstes Jahr, das Arschloch kommt hinten hin, und nicht oben drauf!"
Nach einer weiteren harten Woche (Weihnachtsfeiern von Uni und Burschenschaft) und einem verschneiten Wochenende werde ich nun heute die Bilder vom Hüttenwochenende online stellen.
Nachdem es sich dabei um annähernd 180MB Daten handelt, dauert es allerdings eine Weile bis ich die Bilder in die Galerie geschoben habe. Schaut am Besten am Abend nochmal vorbei..
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